Krebstherapie: Die Cost Sharing Initiative von Roche
Inwieweit ist die Cost Sharing Initiative von Roche in der Krebstherapie für Kliniken interessant? Welche Indikationen umfaßt Sie?This text will be replaced
Krebstherapie: Innovative Wege im Kostenmanagement - Die Cost Sharing Initiative von Roche
Was verbirgt sich hinter dem Konzept der Cost-Sharing-Initiative von Roche, wenn es darum geht, innovative Krebs-Therapien für möglichst viele Patienten erreichbar zu machen. MEDIZIN ASPEKTE hat zu diesem Thema im Rahmen der DGHO-Frühjahrstagung 2008 in Berlin den Leiter des Geschäftsbereichs Hämatologie, Onkologie & Rheumatologie bei der Roche Pharma AG, Dr. Wolfgang Dietrich interviewt.
MEDIZIN ASPEKTE:
Welche Ziele verfolgt Roche mit der Cost Sharing Initiative bei der Krebstherapie? Was verbirgt sich hinter dem Konzept, möglichst vielen Krebspatienten eine innovative Therapie zukommen zu lassen?
Dr. Wolfgang Dietrich:
"Die folgenden Überlegungen betreffen vor allem unseren Angiogenesehemmer mit dem Wirkstoff Bevacizumab, der 2005 mit einer Dosierung von 2,5 mg pro je Kilogramm und Woche zur Behandlung des kolorektalen Karzinoms zugelassen wurde. Dies geschieht zu Therapiekosten, die in der Onkologie sehr üblich sind und im wesentlichen auch nicht kritisiert werden. Studien zufolge lagen jedoch die Dosierungen für den metastasierenden Brustkrebs und für das metastasierende Nierenzellkarzinom doppelt so hoch. Damit stiegen auch die Therapiekosten auf das Doppelte an. Für diese Patienten unter höher dosierter Therapie wurde das Cost-Sharing Konzept entwickelt, nach dem Roche unter bestimmten Voraussetzungen die Therapiekosten rückerstattet, um für die Kostenträger die Therapiekosten nicht ausufern zu lassen, aber andererseits auch keine Behandlung an den übermäßigen Therapiekosten scheitern zu lassen."
Die Cost Sharing Initiative von Roche zur Krebstherapie gibt es nunmehr bereits seit einem Jahr in ganz Europa. Nach den Worten von Dr. Dietrich erkennen immer mehr Ärzte und Krankenkassen die Sinnhaftigkeit eines solchen Konzepts und haben mit Roche bereits mehrfach Verträge abgeschlossen. (MEDIZIN ASPEKTE (04/08)
Interviews mit den Experten:
MEDIZIN ASPEKTE:
Welche Ziele verfolgt Roche mit der Cost Sharing Initiative bei der Krebstherapie? Was verbirgt sich hinter dem Konzept, möglichst vielen Krebspatienten eine innovative Therapie zukommen zu lassen?
Dr. Wolfgang Dietrich:
"Die folgenden Überlegungen betreffen vor allem unseren Angiogenesehemmer mit dem Wirkstoff Bevacizumab, der 2005 mit einer Dosierung von 2,5 mg pro je Kilogramm und Woche zur Behandlung des kolorektalen Karzinoms zugelassen wurde. Dies geschieht zu Therapiekosten, die in der Onkologie sehr üblich sind und im wesentlichen auch nicht kritisiert werden. Studien zufolge lagen jedoch die Dosierungen für den metastasierenden Brustkrebs und für das metastasierende Nierenzellkarzinom doppelt so hoch. Damit stiegen auch die Therapiekosten auf das Doppelte an. Für diese Patienten unter höher dosierter Therapie wurde das Cost-Sharing Konzept entwickelt, nach dem Roche unter bestimmten Voraussetzungen die Therapiekosten rückerstattet, um für die Kostenträger die Therapiekosten nicht ausufern zu lassen, aber andererseits auch keine Behandlung an den übermäßigen Therapiekosten scheitern zu lassen."
Die Cost Sharing Initiative von Roche zur Krebstherapie gibt es nunmehr bereits seit einem Jahr in ganz Europa. Nach den Worten von Dr. Dietrich erkennen immer mehr Ärzte und Krankenkassen die Sinnhaftigkeit eines solchen Konzepts und haben mit Roche bereits mehrfach Verträge abgeschlossen. (MEDIZIN ASPEKTE (04/08)
Interviews mit den Experten:
Krebstherapie und Cost Sharing
Krebstherapie: Die Cost Sharing Initiative von Roche
Dr. Wolfgang Dietrich
Krebstherapie und Cost Sharing
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