Ausgabe Sept. 2010




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Berlin (pressrelations) -
Gentech-Kartoffeln: Amflora, Amadea oder was?


Zu den in Schweden festgestellten Verunreinigungen von gentechnisch veraenderten Amflora-Kartoffeln mit nicht zugelassenen Amadea-Kartoffeln erklaert die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Elvira Drobinski-Weiss:

Und wieder zeigt sich: Die Gruene Gentechnik ist nicht kontrollierbar. Verunreinigungsfaelle treten inzwischen mit hartnaeckiger Regelmaessigkeit auf, und genauso regelmaessig werden sie heruntergespielt.

Wir brauchen einen Anbaustopp fuer gentechnisch veraenderte Pflanzen. Die Bundesregierung muss die aktuellen Vorschlaege der EU-Kommission, nach denen die Mitgliedstaaten kuenftig selbst ueber den Anbau solcher Pflanzen auf ihrem Boden entscheiden koennen sollen, als Chance fuer die gentechnikfreie Wirtschaft und die Verbraucherinnen und Verbraucher nutzen.

Die grosse Mehrheit der Buergerinnen und Buerger lehnt die Gruene Gentechnik ab. Fuer die gentechnikfreie Wirtschaft ist Gruene Gentechnik eine Bedrohung und der mit Kontrolle und Schutz vor Verunreinigungen verbundene Aufwand ein enormer Kostenfaktor. Die stetig wachsende Zahl an Verunreinigungsfaellen zeigt, das Koexistenz auf Dauern nicht machbar ist.


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